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Das Marco-Belli-Institut entstand in den fruehen 60’ Jahren als paedagogische Lehranstalt. Es war die erste staatliche hoehere Schule in Portogruaro und im Laufe von ueber 30 Jahren hat es zahlreiche ausgebildete Schulabgaenger hervorgebrahct, die teilweise zur Entwicklung des hiesigen berufstaetigen Gesellschftsschichtes beigetragen haben. Die notwendige Modernisierung des italienischen Schulwesens hat heutzutage zur Abschaffung der vorigen paedagogischen Lehranstalten mit folglicher pflichtmaessiger Forderung eines Abschlussdiploms auch zur Ausuebung der Lehrtaetigkeit an Grundschulen gefuehrt, aber die festen moralischen und kulturellen Grundlagen der an dieser Stelle erwaehnten ehemaligen Institute bilden heute noch das geistige Vermaechtnis, woran sich die zwei neuen Ausbildungswege unserer Schule, bzw. neusprachliches Gymnasium und sozialwissenschaftliches Gymnasium weiter anlehnen wollen. Wir sind naemlich fest davon ueberzeugt, dass die Schule die Jugendlichen nicht nur mit mehrfachen tiefgreifenden Kenntnissen und Faehigkeiten versehen muss, sondern dass sie sie auch zur Achtung vor sich selbst und vor den Mitmenschen, zum VerantwortungsbewuBtsein, zur tatkraeftigen und kritischen Mitwirkung, zur gewissenhaften Teilnahme innerhalb eines bekannten, organisatorisch eingeteilten Gesellschftsgefueges erziehen soll. Solcher Glauben beschaftigt all die Arbeitskraefte unseres Institutes, von den Hilfskraeften ueber den technischen Stab bis hin zu den Lehrern und dem Schulleiter. Darueber hinaus ist dabei bemerkenswert, dass die Jugendlichen in den letzten Jahren auch dank der verlaengerten Dauerzeit des Schulpflichts und des verstaerkten weltweiten Austausches vom Kenntnis- und Informationsgut, ihr Schulerlebnis als sozusagen Hauptdarsteller nacu einer Einstellung erfahren wollen, worauf zwar der Verselbstaendigungvorgang des Schulwesens bedacht ist. Hauptziel der Schule ist daher die Ausrichtung der jugendlichen Kraefte auf akademische Ergebnisse, die den oben erwaehnten Stellenwerten entsprechen, sowie die Vorbereitung auf die Uebernahme einer verantwotunrgsbewussten Rolle in unserer aktuellen, anspruchsvollen, leistungsstrebigen Gesellschaft. In dieser Hisicht hat sich die Gepflogenheit schon laengst bei uns eingebuergert, den Schuelrn jeden moeglichen Raum fuer ihre erbauliche und lehrreiche Teilnahme zu gewaehren, so dass es fast jegliche bildende Taetigkeit im pflichtmaessigen Lehrplan unseres Institutes gibt, zu deren Befoerderung unsere Schueler fleissig und einfallsreich beigetragen haben.
Die Unterrichtsfaecher sind in drei Bereichen mit Einnahme von max. 30 Wochenstunden aufgeteilt. Der schuluebergreifende Bereich (20 St. pro Woche) umfasst die Hauptfaecher, d.h. die unerlaesslichen Lehrstoffe fuer eine feste Bildung, wozu auch informatische Kommunikationswissenschaften gehoeren. Der lehrplanmaessige Bereich bezieht sich auf Kernfaecher (8 St. pro Woche), die fuer jeden der beiden in unserem Institut bestehenden Gymnasiumszweige kennzeichnend sind, und zwar Unterricht einer zweiten und einer dritten Fremdsprache (deutsch und spanisch oder franzoesisch) sowie von Musikerziehung fuer das neusprachliche Gymnasium, Unterricht von Sozialwissenschaften, einer zweiten Fremdsprache (Franzoesich oder Deutsch) und der mathematik (s. Statistik) fuer das sozialwissenschaftliche Gymnasium). Der Ergaenzungsbereich (2 St. pro Woche) schliesst zuletzt Neigungs- und wahlweise ortskundige Unterrichtsfaecher ein. Fuer unseren sozialwissenschaftlichen Lehrplan hat der Lehrkoerper in den zwei Schuljahren der Unterstufe als Ergaenzungsfaecher die zweite Fremdsprache und „ortskundige Geschichte“ (1 St. pro Woche) ausgesucht, um eine tiefgruendigere Kenntnis der Natur- und Kunstschaetze einer regional weit erstreckten Gegend zwischen Venetien und Friaul zu verbreiten. In den weiteren drei schuljahren der Oberstufe will sich unser Lehrkoerper um die Foerderung der ersten Fremdsprache und der Naturwissenschften bemuehen. Ausserdem werden viele ausserschulische Taetigkeiten nachmittags im Marco-Belli-Institut unternommen, die fuer die Schueler, fuer die Lehrer und fuer die Eltern wahlfrei bedacht sind, sowie z.B. Literatur- und Geschichtsvortraege, Musikunterricht, Sprachkurse, u.s.w., mit Ruecksichtnahme auf den plichtmaessigen Unterrichtsstundenplan und auf die Verkehrsprobleme von teilnahmslustigen aber weit entfernt wohnenden Schuelern.
Ein ministerieller Vorsatz hat neuerdings die Entstehung einer Einrichtung im italienischen Schulwesen angeordnet, die zwischen geisteswissenschaftlichem und naturwissenschaftlichem Kenntnisgut zentral gelegen sein soll. Darin werden zwar Mathematik (4 St. pro Woche inkl. Statistik), Italienisch und zwei Fremdsprachen, Kernfaecher, d.h. Sozialwissenschaften und informatische Kommunikationswissenschaften und ein ergaenzendes Schulfach unterrichtet (2 St. pro Woche), wodurch die Schule versucht, eine wechselwirkende Beziehung zur historischen, kulturellen ortskundigen Realitaet zustandezubringen. Die Erziehungsziele dieses Lehrplanes lassen sich folgendermassen zusammenfassen:
Die Unterrichtsziele lauten wie folgt:
Dieser Lehrplan zielt auf eine fachkundige Beherrschung von mehreren Codes, auf die Entwicklung von Faehigkeiten hinsichtlich einer moeglichen Wechselwirkung in unterschiedlichen Zusammenhaengen, und auf eine gute interkulturelle Verstaendnisstufe, mit besonderem Interesse fuer die bedeutungsvollsten Merkmale fremder Kulturen, aber auch fuer die Vertrautheit mit Methoden zur selbstaendigen Bewaeltigung von Kommunikationsfragen in verschiedenen Richtungen (s. dabei vor allem die wichtigen Beitraege in den zwei Schuljahren der Unterstufe von der Musikerziehung und von den informatischen Kommunikationswissenschaften) im gemeinsamem Unterricht mit all den anderen Unterrichtsfaechern. Aber das ministerielle Hauptmerkmal dieses Bildungsweges ist das Vorhandensein eines schuluebergreifenden Unterrichtsbereichs nach dessen Absolvierung der Schueler zu einem anderen Bildungsweg ueberwechseln kann, ohne ergaenzende Staatspruefungen dafuer ablegen zu muessen. Eine weitere Neuigkeit besteht zum Schluss im Unterricht von drei Fremdsprachen schon ab dem ersten Schuljahr der Unterstufe, je inklusiv einer woechentlichen Konversationsstunde mit einem/r Muttersprachler/in. Der Unterricht der Fremdsprachen wirkt allerdings mit all den anderen Schulfaechern zusammen, um die Lern- und Kommunikationsfaehigkeiten der Schuler zu foerdern und eine vergleichende Nachdenkensuebung durch die Erfahrung und Gegenueberstellung von verschiedenen Kulturwelten zu ermoeglichen. Der woechentliche Unterrichtsstundenplan betraegt 30 Stunden und er setzt auch eine fachuebergreifende Lerntaetigkeit voraus. Die Schulfaecher sind in drei Unterrichtsbereichen aufgeteilt:
Im Laufe vom Schuljahre 2004-2005 sind folgende Schueleraustausche zur Erweiterung der Sprachkenntnisse in den gelernten Fremdsprachen, zum Vergleich von verschiedenen Lebensgewohnheiten, Sitten und Brauchen, zum schulischen Unterricht ohne Klassenverband, zur Entdeckung und Wiederaufwertung der Landeskunde sowie auch der oertlichen Natur- und Kunstschaetze, zum Gebrauch der entwickelten Kommunikationsfaehigkeiten im Alltagsleben und zur Anknuepfung neuer, anregender Menschenbeziehungen unternommen worden:
Unser Institut hat in den letzten Jahren zahlreiche Zusammenarbeiten mit italienischen und auslaendischen Einrichtungen. Das folgende Verzeichnis bezieht sich auf die Partnerschulen, mit denen wir gemeinsame ausbildende Projekte unternommen haben.
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