Istituto Statale Marco Belli
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30026 Portogruaro Venezia
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EINLEITUNG

Das Marco-Belli-Institut entstand in den fruehen 60’ Jahren als paedagogische Lehranstalt. Es war die erste staatliche hoehere Schule in Portogruaro und im Laufe von ueber 30 Jahren hat es zahlreiche ausgebildete Schulabgaenger hervorgebrahct, die teilweise zur Entwicklung des hiesigen berufstaetigen Gesellschftsschichtes beigetragen haben.

Die notwendige Modernisierung des italienischen Schulwesens hat heutzutage zur Abschaffung der vorigen paedagogischen Lehranstalten mit folglicher pflichtmaessiger Forderung eines Abschlussdiploms auch zur Ausuebung der Lehrtaetigkeit an Grundschulen gefuehrt, aber die festen moralischen und kulturellen Grundlagen der an dieser Stelle erwaehnten ehemaligen Institute bilden heute noch das geistige Vermaechtnis, woran sich die zwei neuen Ausbildungswege unserer Schule, bzw. neusprachliches Gymnasium und sozialwissenschaftliches Gymnasium weiter anlehnen wollen.

Wir sind naemlich fest davon ueberzeugt, dass die Schule die Jugendlichen nicht nur mit mehrfachen tiefgreifenden Kenntnissen und Faehigkeiten versehen muss, sondern dass sie sie auch zur Achtung vor sich selbst und vor den Mitmenschen, zum VerantwortungsbewuBtsein, zur tatkraeftigen und kritischen Mitwirkung, zur gewissenhaften Teilnahme innerhalb eines bekannten, organisatorisch eingeteilten Gesellschftsgefueges erziehen soll. Solcher Glauben beschaftigt all die Arbeitskraefte unseres Institutes, von den Hilfskraeften ueber den technischen Stab bis hin zu den Lehrern und dem Schulleiter.

Darueber hinaus ist dabei bemerkenswert, dass die Jugendlichen in den letzten Jahren auch dank der verlaengerten Dauerzeit des Schulpflichts und des verstaerkten weltweiten Austausches vom Kenntnis- und Informationsgut, ihr Schulerlebnis als sozusagen Hauptdarsteller nacu einer Einstellung erfahren wollen, worauf zwar der Verselbstaendigungvorgang des Schulwesens bedacht ist.

Hauptziel der Schule ist daher die Ausrichtung der jugendlichen Kraefte auf akademische Ergebnisse, die den oben erwaehnten Stellenwerten entsprechen, sowie die Vorbereitung auf die Uebernahme einer verantwotunrgsbewussten Rolle in unserer aktuellen, anspruchsvollen, leistungsstrebigen Gesellschaft. In dieser Hisicht hat sich die Gepflogenheit schon laengst bei uns eingebuergert, den Schuelrn jeden moeglichen Raum fuer ihre erbauliche und lehrreiche Teilnahme zu gewaehren, so dass es fast jegliche bildende Taetigkeit im pflichtmaessigen Lehrplan unseres Institutes gibt, zu deren Befoerderung unsere Schueler fleissig und einfallsreich beigetragen haben.

AUFGLIEDERUNG DER LEHRPLAENE

Die Unterrichtsfaecher sind in drei Bereichen mit Einnahme von max. 30 Wochenstunden aufgeteilt. Der schuluebergreifende Bereich (20 St. pro Woche) umfasst die Hauptfaecher, d.h. die unerlaesslichen Lehrstoffe fuer eine feste Bildung, wozu auch informatische Kommunikationswissenschaften gehoeren. Der lehrplanmaessige Bereich bezieht sich auf Kernfaecher (8 St. pro Woche), die fuer jeden der beiden in unserem Institut bestehenden Gymnasiumszweige kennzeichnend sind, und zwar Unterricht einer zweiten und einer dritten Fremdsprache (deutsch und spanisch oder franzoesisch) sowie von Musikerziehung fuer das neusprachliche Gymnasium, Unterricht von Sozialwissenschaften, einer zweiten Fremdsprache (Franzoesich oder Deutsch) und der mathematik (s. Statistik) fuer das sozialwissenschaftliche Gymnasium). Der Ergaenzungsbereich (2 St. pro Woche) schliesst zuletzt Neigungs- und wahlweise ortskundige Unterrichtsfaecher ein.

Fuer unseren sozialwissenschaftlichen Lehrplan hat der Lehrkoerper in den zwei Schuljahren der Unterstufe als Ergaenzungsfaecher die zweite Fremdsprache und „ortskundige Geschichte“ (1 St. pro Woche) ausgesucht, um eine tiefgruendigere Kenntnis der Natur- und Kunstschaetze einer regional weit erstreckten Gegend zwischen Venetien und Friaul zu verbreiten. In den weiteren drei schuljahren der Oberstufe will sich unser Lehrkoerper um die Foerderung der ersten Fremdsprache und der Naturwissenschften bemuehen.

Ausserdem werden viele ausserschulische Taetigkeiten nachmittags im Marco-Belli-Institut unternommen, die fuer die Schueler, fuer die Lehrer und fuer die Eltern wahlfrei bedacht sind, sowie z.B. Literatur- und Geschichtsvortraege, Musikunterricht, Sprachkurse, u.s.w., mit Ruecksichtnahme auf den plichtmaessigen Unterrichtsstundenplan und auf die Verkehrsprobleme von teilnahmslustigen aber weit entfernt wohnenden Schuelern.

DAS SOZIALWISSENSCHAFTLICHE GYMNASIUM

Ein ministerieller Vorsatz hat neuerdings die Entstehung einer Einrichtung im italienischen Schulwesen angeordnet, die zwischen geisteswissenschaftlichem und naturwissenschaftlichem Kenntnisgut zentral gelegen sein soll. Darin werden zwar Mathematik (4 St. pro Woche inkl. Statistik), Italienisch und zwei Fremdsprachen, Kernfaecher, d.h. Sozialwissenschaften und informatische Kommunikationswissenschaften und ein ergaenzendes Schulfach unterrichtet (2 St. pro Woche), wodurch die Schule versucht, eine wechselwirkende Beziehung zur historischen, kulturellen ortskundigen Realitaet zustandezubringen.

Die Erziehungsziele dieses Lehrplanes lassen sich folgendermassen zusammenfassen:

  1. Ausbildung von verstandnis-, orientierungs-, planungs- und entscheidungsfaehigen Menschen zur Bewaeltigung der Probleme einer weltweit entwickelten Gesellschaft und Kultur, sowie auch eines allumfassenden Verkehrswesens;
  2. Ausbildung von Staatsbuergern, welche imstande sind, die unterschiedlichen Arten des Kommunikationswesens durch Anwendung von begrifflichen Werkzeugen aus den Sozialwissenschaften zu entschluesseln;
  3. Erziehung zur Ruecksicht auf verschiedenen Erfahrungswelten und Andersartigkeit.

Die Unterrichtsziele lauten wie folgt:

  1. Angewohnte Fragestellung gegenueber dem Menschen und den Ergebnissen seines Handelns;
  2. Angelerntes Bewusstsein der Hauptrolle des Gedaechtnisses, der Vielfachheit und des Zusammenhangs der menschlichen Wissenschaften, sowie ihrer historischen und kulturellen Bezogenheit;
  3. Erworbenes Bewusstsein des unmoeglich endgueltiges Wertes jeglicher Loesung der Gesellschftsfragen, und daher der Sozialwissenschaften als fortschreitendes Forschen, das versuchsweise und durch Fehler vorangeht;
  4. Beibringung von Lernmethoden;
  5. Erwerbung der gewohnheitsmaessigen, fachkundigen Planung.

DAS NEUSPRACHLICHE GYMNASIUM

Dieser Lehrplan zielt auf eine fachkundige Beherrschung von mehreren Codes, auf die Entwicklung von Faehigkeiten hinsichtlich einer moeglichen Wechselwirkung in unterschiedlichen Zusammenhaengen, und auf eine gute interkulturelle Verstaendnisstufe, mit besonderem Interesse fuer die bedeutungsvollsten Merkmale fremder Kulturen, aber auch fuer die Vertrautheit mit Methoden zur selbstaendigen Bewaeltigung von Kommunikationsfragen in verschiedenen Richtungen (s. dabei vor allem die wichtigen Beitraege in den zwei Schuljahren der Unterstufe von der Musikerziehung und von den informatischen Kommunikationswissenschaften) im gemeinsamem Unterricht mit all den anderen Unterrichtsfaechern.

Aber das ministerielle Hauptmerkmal dieses Bildungsweges ist das Vorhandensein eines schuluebergreifenden Unterrichtsbereichs nach dessen Absolvierung der Schueler zu einem anderen Bildungsweg ueberwechseln kann, ohne ergaenzende Staatspruefungen dafuer ablegen zu muessen.

Eine weitere Neuigkeit besteht zum Schluss im Unterricht von drei Fremdsprachen schon ab dem ersten Schuljahr der Unterstufe, je inklusiv einer woechentlichen Konversationsstunde mit einem/r Muttersprachler/in.

Der Unterricht der Fremdsprachen wirkt allerdings mit all den anderen Schulfaechern zusammen, um die Lern- und Kommunikationsfaehigkeiten der Schuler zu foerdern und eine vergleichende Nachdenkensuebung durch die Erfahrung und Gegenueberstellung von verschiedenen Kulturwelten zu ermoeglichen.

Der woechentliche Unterrichtsstundenplan betraegt 30 Stunden und er setzt auch eine fachuebergreifende Lerntaetigkeit voraus. Die Schulfaecher sind in drei Unterrichtsbereichen aufgeteilt:

  • Der schuluebergreifende Bereich umfasst die Hauptfaecher, die in der zweijaehrigen Unterstufe jeglicher hoeheren Schuleinrichtung vorhanden sind, wozu auch informatische Kommunikationswissenschaften gehoeren.
  • Der lehrplanmaessige Bereich bezieht sich auf Kernfaecher, die fuer diesen Gymnasiumszweig kennzeichnend sind, s. u. a. den Unterricht einer zweiten und einer dritten Fremdsprache (deutsch und spanisch oder franzoesisch).
  • Der Ergaenzungsbereich schliesst zuletzt Neigungs- und Wahlfaecher mit besonderem Interesse fuer Fremdsprachen ein.

SCHUELERAUSTAUSCHE IM SCHULJAHRE 2004-2005-07

Im Laufe vom Schuljahre 2004-2005 sind folgende Schueleraustausche zur Erweiterung der Sprachkenntnisse in den gelernten Fremdsprachen, zum Vergleich von verschiedenen Lebensgewohnheiten, Sitten und Brauchen, zum schulischen Unterricht ohne Klassenverband, zur Entdeckung und Wiederaufwertung der Landeskunde sowie auch der oertlichen Natur- und Kunstschaetze, zum Gebrauch der entwickelten Kommunikationsfaehigkeiten im Alltagsleben und zur Anknuepfung neuer, anregender Menschenbeziehungen unternommen worden:

  • Schueleraustausch mit dem Stadgymnasium in Brunsbuettel
  • Studiumsaufenthalt in Wuerzburg (intensiver Sprachkurs fuer deutsche Sprache)
  • Schueleraustausch New York-Venedig
  • Schueleraustausch mit dem Berliner „Erich-Fried-Gymnasium“
  • Studiumsaufenthalt in GroBbritannien.

STUDIUMSAUFENTHALTE UND AUSBILDENDE LEHRGAENGE IM SCHULJAHRE 2004-2005

  • Zusammenarbeit in der Schulwelt
  • Arbeit in der Kinderkrippe
  • Asha Fox- XVIII Internationaler Meisterwettbewerb fuer Tischtennis unter Koerperbehinderten (Jesolo)
  • Ausbildender Studiumsaufenthalt fuer Sozialwissenschaften ueber die kulturelle Landschaft, die ortskundige Geschichte und Lebensstandarde in Mitwirkung und im Vergleich mit einer daenischen Schule.
  • Studiumslehrgang fuer Sozialwissenschaft ueber das Verkehrswesen zwischen Massenmedien und Werbung.
  • Projekt ueber die Umweltverbesserung unserer lokalen Gemeinschaft
  • Projekt „Stillvoll leben“ als Forschungsarbeit ueber den Gebrauch und den Genuss von Konsumguetern mit folglichen Vor- und Nachteilen fuer die Gesundheit und die soziale Lebensfuaehrung im in- und auslaendischen Rahmen.
  • „Casitas de los suenos“. Teilnahme an einem ausbildenden Projekt von internationaler Zusammenarbeit in Bezug auf die Wechselwirkung zwischen Schule und Arbeit fuer die Foerderung und die Versorgung von Jugendlichen am Stadtrand von Buenas Aires.
  • Projekt „Andersartigkeit und Unterschiede in unserem Land“ ueber Gastarbeiter und deren Integrationsprobleme.
  • Projekt „Im Gespraech befangen“ (Zweites Jahr) gegen Vorurteile und Brandmarkung der Jugendlichen hinsichtliche von Geisteskrankheiten
  • „Einstieg in die Arbeitswelt“. Ein Projekt fuer die Ausrichtung auf Berufsauswahl und die Einsicht in die lokale Arbeitswirklichkeit.
  • Unterhaltungstaetigkeiten und Betreuung von alten Menschen im Pflegeheim „G. Francescon“ von Portogruaro.

PARTNERSCHAFTEN UND ZUSAMMENARBEITEN

Unser Institut hat in den letzten Jahren zahlreiche Zusammenarbeiten mit italienischen und auslaendischen Einrichtungen. Das folgende Verzeichnis bezieht sich auf die Partnerschulen, mit denen wir gemeinsame ausbildende Projekte unternommen haben.

AUSLAENDISCHE SCHULEN

  • Licéè Polyvalent, Marmande, Francia
  • Das Gimnasium Von Brunsbuttel, Germania
  • Hauptschule Lindemberg, Gremania
  • Eric Fried Gimnasium, Berlin, Germania
  • HAK“, Handlelskademi, Klagenfurt, Austria
  • Liceo Pestalozzi, Graz, Austria
  • Hebla, Hermagor, Austria
  • Niivaaran Lukio, Joensuu, Finlandia
  • GEGEP di Chicoutimi, Quebec, Canada
  • Tehnisisolski Center, Nova Gorica, Slovenia
  • Nykobing Katedralskole, Nikobing, Danimarca
  • I.E.S. El Convento, Bornos, Spagna
  • Warriner School, Bloxham, Bambury, Inghilterra
  • V Liceum Ogolnokstalcace, Sosnowiec, Polonia
  • Ejea de los Caballeros, Spagna

EINRICHTUNGEN UND VEREINE

  • Associazione degli Albergatori – Bibione, Venezia
  • Tribunale di Portogruaro
  • Tribunale di Montpelier
  • GAL (Gruppo Azione Locale) Portogruaro
  • ANAPIA Veneto
  • ASHA FOX
  • Special Olympics
  • Università di Ca’ Foscari, Venezia
  • Università di Trieste
  • CAMPUS di Portogruaro (Università di Trieste e Padova)
  • Ufficio Provinciale del Lavoro
  • Carive di Venezia
  • Fondazione Cassa di Risparmio di Venezia
  • Banca Intesa di Portogruaro
  • Cooperativa l’Arco
  • GIOLLI, Centro di Ricerca sul Teatro dell’Oppresso e Coscientizzazione
  • Refgione del Veneto
  • Unindustria Venezia
  • Comune di Portogruaro
  • Comune di Fosalta di Portogruaro
  • Comune di Concordia Sagittaria
  • Comune di Annone Veneto
  • Comune di San Stino di Levenza
  • Comune di Ceggia
  • Comune di Cinto Caomaggiore
  • Comune di Gruaro
  • Comune di Pramaggiore
  • Comune di Teglio Veneto
  • Azienda USLL
  • Casa di riposo Francescon di Portogruaro
  • Casa di riposo Monumento ai caduti di San Donà di Piave
  • INPS di Portogruaro
  • Coop. Sociale Il Gabbiano Johnnatan, Ceggia
  • Coop. Alba, Annone Veneto
  • Coop. 2000, Fossalta di Portogruaro
  • Coop. Omnia, Portogruaro
  • Coop. Sociale, Cinto Caomaggiore
  • Industrie Zignago, Fossalta di Portogruaro
  • Industrie Portoflex, Gruaro
  • Azienda di Promozione Turistica, Bibione Caorle
  • Associazione Albergatori di Caorle
  • Agenzia turistica-immobiliare Zanello, Bibione
  • Agenzia turistica-immobiliare Borin, Bibione
  • Agenzia turistica-immobiliare Domus, Bibione
  • APT di Bibione-Caorle